So geht 5-Sterne-Camping!

Alpencamping

Camping und Wellness – das muss sich nicht ausschließen. Auf dem »Alpencamping Nenzing« im österreichischen Vorarlberg fühlen sich Camper wie im Himmel. Und den gibt es dort wirklich. 

Text: Ute Watzl Bilder: Günter Standl

Camping und Wellness – das muss sich nicht ausschließen. Auf dem »Alpencamping Nenzing« im österreichischen Vorarlberg fühlen sich Camper wie im Himmel. Und den gibt es dort wirklich. 

Es gibt ihn noch, den Himmel auf Erden, den einzigen vielleicht. Und er liegt mitten in den Alpen, genau genommen im Rätikon-Gebirge im hintersten Vorarlberg. Hier an der Grenze zu Liechtenstein und der Schweiz hat sich ein seltenes Naturjuwel bewahrt, das auf der touristischen Landkarte noch kaum zu finden ist: der Nenzinger Himmel. 

Genau genommen handelt es sich um eine kleine Siedlung aus Holzhütten, die sich einst einige Bürger des nahe gelegenen Ortes Nenzing im Gamperdonatal errichtet haben. »Ich geh ins Gamperdond«, hieß es damals in den siebziger Jahren, wenn der Nenzinger den abenteuerlichen Weg durch die lange Schlucht an der reißenden Meng antrat, der in das malerische Hochtal führt, eingebettet zwischen den Gipfeln des Panüeler Kopfs (2.859 m), des Naafkopfs (2.571 m) und des Fundelkopfs (2.401 m) mit einfachen Hüttchen, der kleinen Kirche und dem Alpengasthof »Gamperdona«. Standesgemäß nennt man letzteren auch »Himmelwirt«. In »ihrem Himmel« bleiben die Nenzinger gern unter sich. 

»Das wird hier kein Zillertal«, so hat man sich geschworen. Die Straße durch die Schlucht ist für den Verkehr gesperrt. Nicht einmal mit dem Fahrrad ist die Zufahrt erlaubt. Nur zweimal am Tag geht ein Shuttle in den Nenzinger Himmel. Die 175 Hütten dort werden kaum vermietet und können nur von Nenzinger Bürgern – das sind die rund 700 Mitglieder der Agrargemeinschaft Nenzing – erbaut und vererbt werden. 

Das Alpencamping ist der beste Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nenzinger Himmel. Der Name verspricht nicht zu viel: ein kleines Paradies.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 01/2019.
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