Auf Schlössertour im Münsterland

Genuss und Kultur mit dem Wohnmobil

Es müssen nicht immer das französische Loiretal oder die schottischen Highlands sein, wenn man wehrhafte Burgen und reizvolle Schlösser erleben möchte. Nordrhein-Westfalen lockt Reisende mit einer 100-Schlösser-Tour.

 

 

Das Münsterland erstreckt sich nördlich des Ruhrgebiets zwischen der Grenze zu den Niederlanden und dem Höhenzug des Teutoburger Waldes. Die zentral gelegene und namensgebende Stadt Münster ist zugleich die größte Stadt im Münsterland. In der Altstadt wurde Mitte des 17. Jahrhunderts europäische Geschichte geschrieben, als man dort den Westfälischen Frieden vereinbarte, mit dem der Dreißigjährige Krieg beendet wurde. Der reich geschmückte Friedenssaal im historischen Rathaus zählt zu den Wahrzeichen der Stadt. Zahlreiche Einkaufsstraßen und gemütliche Einkehrmöglichkeiten sorgen in der Altstadt für einen angenehmen Aufenthalt, während das Wohnmobil direkt vor einer weiteren Sehenswürdigkeit parkt.

Zum westfälischen Versailles

Am Rand der Altstadt erhebt sich das Fürstbischöfliche Residenzschloss, für das der Architekt Johann Conrad Schlaun verantwortlich zeichnet. Seinem Namen begegnet man bei einer Rundreise durch das Münsterland noch öfter. Denn er schuf im 18. Jahrhundert zahlreiche prachtvolle Bauten, so zum Beispiel auch in Nordkirchen, unweit von Münster. Hier steht eine der vielleicht beeindruckendsten Schlossanlagen des Münsterlandes. Das barocke Wasserschloss wird oft als »Westfälisches Versailles« bezeichnet. Es ist von breiten Gräften umgeben und besitzt eine vorgelagerte Insel, die den wohl schönsten Teil des weitläufigen Schloss-parks ausmacht. Im Gewölbekeller des Schlosses ist außerdem ein hervorragendes, mehrfach ausgezeichnetes Restaurant untergebracht. Gemütlich geht es aber auch im angrenzenden Ortskern weiter, wo man zum Beispiel auch im urigen Schlaun-Café seinen Gaumen verwöhnen lassen kann. Und nur 500 Meter vom Schloss entfernt übernachtet es sich ruhig und entspannt im Reisemobil auf einem liebevoll gestalteten Wohnmobilstellplatz.

 


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 04/2021.
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